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Implantate

Unter einer oralen Implantation versteht man das Einsetzen von künstlichen Zahnwurzeln in den Kieferknochen. Die Implantate bestehen aus gewebefreundlichen Materialien (i.R. Reintitan), die vom Knochen in der Regel reizlos toleriert werden. Der auf das Implantat aufgebaute «Zahn» wird aus einer Edelmetalllegierung mit hohem Goldgehalt nachgeformt.
Das perfekte ästhetische Bild ergibt sich durch die Verblendung des neu aufgebauten Zahns mit Porzellan. Implantate werden zunehmend aber auch als Halteelemente für Prothesen benutzt. Eine kontinuierliche Nachsorge durch Zahnarzt und Dentalhygienikerin sowie eine ausgezeichnete Mundhygiene des Patienten sind für den langfristigen Erfolg absolute Voraussetzung. Da Implantate wie natürliche Zähne durch die Schleimhaut hindurch in die Mundhöhle ragen, stellen sie eine Verbindung vom Körperinnern nach aussen dar und sind den ungünstigen Faktoren des Mundmilieus - Plaque, Bakterien, Speisereste usw. - ausgesetzt. Bei mangelhafter Pflege können entzündliche Prozesse ähnlich jenen am natürlichen Zahn entstehen. Kennzeichen: Zahnfleischbluten, Taschenbildung und Knochenschwund. Es besteht die Gefahr, dass die Implantate sich lockern und schliesslich entfernt werden müssen.

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Zur Abklärung, ob eine Implantation möglich und auch sinnvoll ist, sind Röntgenbilder, Modellplanungen und eine allgemeinmedizinische Anamnese nötig.
Wir führen die chirurgische Implantation in unserer Praxis in aller Regel selbst durch. Komplexe Fälle mit ungenügendem Knochenangebot überweisen wir gerne an unsere ausgewiesenen Spezialisten.


 
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